Dümmer geht`s immer,  Gestört aber nicht geil,  Zum Nachdenken

Lieber Mitglied als Mietgleider und so

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am 12. September 2020 ist laut dem Kleinen Kalender im Internet der

Tag der Deutschen Sprache 2020

Direkt auf Thema dieses Tag möchte ich mich heute nicht beziehen, denn ich denke, dass jedem Bürger bewusst ist, dass die deutsche Sprache, wie die Älteren unter uns sie vor 60 und mehr Jahren kennen und sprechen gelernt haben, es schon lange nicht mehr gibt! Kontinuierlich kommen mehr und mehr internationale Worte dazu, vornehmlich aus dem englischsprachigen Raum. Oder Wörter, die man kaum noch aussprechen bzw. deren Begrifflichkeit nachvollziehen kann.

Ich persönlich bin heilfroh, dass in meiner Heimat unser Kölner Platt noch weitergegeben wird und damit hoffentlich in seiner Urform erhalten bleibt.

Zusammen mit einigen sehr engen Freunden bin ich dabei das Internet, dass ja längst eine eigene Sprache entwickelt hat, um ein paar klärende Begriffe zu bereichern.

Einen dieser Begriffe habe ich Euch in der jüngsten Vergangenheit bereits kurz vorgestellt, und zwar den Begriff: „Mietgleider„.

Bei diesem Wort handelt es sich um eine Abwandlung des Wortes: Mitglieder.

Jedem Verein, jedem Club und auch so auch jede virtuelle Gruppe in sozialen Netzwerken erweckt durch Mitgliedern zum Leben. In der virtuellen Welt handelt es sich dabei eher um Interessengemeinschaften.

Wer im Internet mit ehrlichen Absichten unterwegs ist und eine Gruppe oder Initiative ins Leben ruft, freut sich über jedes Mitglied, ganz egal, ob es ein aktives Mitglied wird oder ein passives bleibt.

Leider bestätigen aber, wie jeder weiß, Ausnahmen die Regel!

Skrupellose Geschäftemacher, die Menschen mit virtuellen Geschenken, die sie sich dann auch noch von anderen „sponsern“ lassen, Hochglanzbildchen, leeren Versprechungen und virtuellen, real nicht existierenden Titeln  ködern, nutzen jede  menschliche Schwäche völlig schamlos aus.

Von vorrangig amerikanischen Multi-Level-Marketing Unternehmen, zu Deutsch: Vertrieb von ominösen Waren und Dienstleistungen mittels Schneeball-System, psychologisch gut geschult, beherrschen diese Scharlatane alle Tricks.

Der Köder muss dem Fisch schmecken – lautet die Devise.

Und es wird so lange experimentiert, bis es klappt. Alle Register werden gezogen! 

Ob Eis essen, Glück haben, eine Sexbombe, ein Sonnenkind oder mollig sein, für jeden  wird die passende virtuelle Gruppe geboten.

Illusionen werden mittels Glanz- und Glitzerbildchen schmackhaft gemacht und mit virtuellen Titeln – „Ihr seid alle V.I.P`s!“ – so richtig professionell aufgepimpt bevor die Karten auf den Tisch kommen.

Eine sorgfältig ausgewählte Anzahl gleichgesinnter Profitgeier bildet die Spitze einer Struktur, die dann den Schneeball so richtig in Schwung bzw. ins Rollen bringt. 

Und da kommen die Mietgleider ins Spiel! Denn die werden die Hauptdarsteller! Sie verfügen über die idealen Eingangsvoraussetzungen, um einem selbst ernannten König treu zu Diensten zu stehen und als kleinen Nebeneffekt die königliche Schatzkammer ordentlich befüllen zu können.

Um den Unterschied glasklar herauszukristallisieren, versuche ich den riesigen Unterschied nicht am Beispiel eines Fußballclubs oder des Vereines für Liebhaber Deutscher Schäferhunde verständlich zu machen, sondern an meinem persönlichen Steckenpferd, der Wertschätzung!

In dem nachfolgenden Bild klärt sich die Frage:

Warum?

von ganz alleine.

Mit welchen Mitteln der selbsternannte König seine „Fischlein“ ködert. Welche klangvollen Titel Ihre Majestät verleiht und so weiter, das erkläre ich Euch in einem weiteren Artikel und natürlich auch per Video.

Ich wünsche Euch von Herzen gerne einen wundervollen Rest von diesem doch recht sonnigen Wochenende, viel Freude und maximale Erholung.

Euer „alter“ Mann

Werner Heus 

 

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